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Druckverfahren

Es gibt – vereinfacht ausgedrückt – drei gängige Verfahren, Motive auf Textilien zu bringen:

Direkter Siebdruck / Siebdruck-Transfer

Qualitativ das beste – wenn die Druckerei weiß, was sie da tut. Leider sind Rastermotive nur relativ grob möglich und die meisten bekommen sowas überhaupt nicht hin. Die Folge: Die Motive “laufen zu”, werden unscharf und es sieht immer aus, als wären die Nachbarskinder mit zu viel Fingerfarben dran gewesen.

Hier gibt´s einige Infos zum Siebdruck: http://de.wikipedia.org/wiki/Siebdruck

Der Siebdruck ist das qualitativ hochwertigste Druckverfahren.

WIR DRUCKEN IM SIEBDRUCK…allerdings mit einem speziellen Druckverfahren und dem Unterschied, daß wir Rastermotive mit einer sehr hohen Auflösung drucken können. Mehr dazu aber weiter unten.

Digital-Transfer

Ach Du meine Güte…vor 10 Jahren war das mal der größte Trend, erhältlich in jedem Copyshop. Grob vereinfacht wird hier eine Folie mit dem Laserdrucker bedruckt und aufs Shirt gebügelt. Das hat den Vorteil, daß es schnell geht und daß jedes Motiv damit zu realisieren ist…allerdings geht das nur auf weiße T-Shirts und nach jeder Wäsche verblaßt das Motiv ein wenig mehr, bis es nach recht kurzer Zeit schon nicht mehr ansehnlich ist. Ideal für einmalige Gelegenheiten wie Junggesellenabschiede oder ähnliches – aber bitte nicht für Abi-Shirts, denn die sollten dann schon ein bißchen länger halten…

Flock / Flex

Ob direkt oder über den Schneidplotter: Flock und Flex geht nur für vollflächige Motive. Das ist ideal für Schriftzüge oder Namenszusätze (individuelle Namenszüge machen wir z.B. im Flex).

EINFARBIGE MOTIVE

Einfarbige Motive können im Siebdruck gerastert oder vollflächig gedruckt werden. Bei vollflächigen Motiven benötigen wir Vektordateien (CDR, EPS, PDF, AI) oder sehr hoch aufgelöste Bitmaps (z.B. JPEG oder GIF). Für Rastermotive brauchen wir Bitmaps.

Denkt bitte daran: Je besser die Vorlage, desto besser der Druck. Ein verschwommenes JPEG können wir auch nicht “schärfer” machen, das kommt im Druck eben genauso verschwommen raus.

Schattierungen sollten sich “im Motiv” befinden und nicht auf´s Textil laufen, sowie mit einem Unterdruck versehen sein (damit ist es dann ein zweifarbiger Druck).


einfarbiger Flex


einfarbiger Siebdruck, Sonderfarbe “gold”

MEHRFARBIGE MOTIVE

Mehrfarbige Motive können vollfarbig (also mit klar getrennten, voll gefüllten Farbflächen) oder gerastert sein (also mit Farbverläufen oder Schattierungen). Ein “STOP”-Schild ist z.B. ein vollfarbiges Motiv mit den 2 Farben weiß und rot. Hätten wir hier einen Farbverlauf drin, wäre es ein Rastermotiv. Unter Umständen (je nach Motiv) können mehrfarbige Motive auch im Flex oder Flock ausgeführt werden – davon raten wir jedoch meistens ab, da es aufgrund des hohen Aufwands einfach zu teuer wird.

In jedem Fall brauchen wir eine Vorlage mit SEPARIERTEN Farben, also am besten auf Ebenen und als Schmuckfarben angelegt. Das heißt: Kein CMYK, kein RGB, sondern exakt so, wie wir es drucken sollen. Und natürlich brauchen wir die Farbangaben dazu (“rot Pantone xy”).


zweifarbiger Siebdruck schwarz/gold


zweifarbiger Flock

Wenn Ihr Euch die beiden Motive anschaut, seht sofort: Für sowas brauchen wir Vektorgrafiken

RASTERMOTIVE…oder: “Unser Motiv ist bunt…also “Raster”…ein Bitmap…könnt Ihr das drucken?”

Ein Foto hat in aller Regel nicht nur ein paar Farben, sondern (mit all seinen Schattierungen und Farbverläufen) beliebig viele. Wenn Ihr Euch jetzt mal eine Zeitung und eine Lupe zur Hand nehmt, werdet Ihr sehen: Das sind eigentlich garnicht so viele Farben, sondern in Wirklichkeit nur 4 Stück, nämlich Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Diese werden in winzigen Punkten so neben- und übereinander angeordnet, daß für das Auge aus einigem Abstand eben was ganz anderes dabei rauskommt. Auf Plakatwänden sieht man das auch sehr schön: Aus der Entfernung ein klares Motiv, in wirklichkeit aber ein heilloses Durcheinander von Punkten. Das nennt man “Raster”. Je feiner das Raster, desto schärfer das Bild. Deswegen haben Laserdrucker heute auch keine 300 dpi mehr, sondern wesentlich mehr.


Von weitem ein Bild, von nahem ein Chaos aus bunten Punkten…

Das heißt im Klartext: Ein Foto ist also immer ein Rastermotiv, mit Unterdruck sind es dann 5 Farben.

“Und was hat das mit unseren T-Shirts zu tun?”

Ganz einfach: Im Textil-Siebdruck sind solche feinen Raster nur mit einigem Aufwand möglich – weshalb das ganze in der Regel super teuer ist und sich die meisten Druckereien garnicht erst damit beschäftigen.

Das heißt: Meistens werden Motive angeboten, die aus beliebig vielen vollflächigen Farben bestehen. Raster, Schattierungen, Farbverläufe sind zumeist nicht möglich. Und Fotos schon gleich garnicht.


Motiv mit vollflächigen Farben, ohne Raster

“Und Ihr könnt auch Fotos?”

Ja, wir können auch Fotos. Wir drucken, was auch immer Ihr wollt: Flächen, Farbverläufe, Schattierungen…ob selbst erstellte Grafik oder Foto aus dem Familienalbum, wir bekommen das auf´s Shirt.


Farbverläufe und Schattierungen – wir können das!

Noch ein kleines Beispiel: Das nachfolgende Motiv einmal im klassischen Siebdruck direkt aufs Shirt (mit 2 Farben, nämlich schwarz und gelb) und einmal als Vierfarbdruck – die Rostflecken sind der Knackpunkt!


Nein, das Shirt rostet nicht…das ist wirklich nur gedruckt!

DAS ist der Unterschied! :-)

Was Ihr bei Euren eigenen Motiven beachten müsst und wie Ihr bestellen könnt, lest Ihr hier >>

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